“DATEV-Schnittstelle” hört sich erstmal nach Automatisierung an. Es lohnt sich aber ein genauer Blick darauf, was diese wirklich kann. Eine strukturierte Exportfunktion, die ihr selbst steuern könnt, ist oft genauso hilfreich.
Was oft wirklich hinter einer Schnittstelle steckt
Viele HR-Softwareanbieter werben mit einer DATEV-Schnittstelle. Das klingt nach einmaliger Einrichtung, nach der alles automatisch läuft. In der Praxis sieht das oft anders aus: Die Schnittstelle deckt nur einzelne Bereiche ab, wie zum Beispiel den automatischen Abruf der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU). Andere Daten, wie Arbeitszeiten, Urlaubskontingente oder Zuschläge, müssen trotzdem manuell übertragen, wodurch sich der Aufwand kaum von dem ohne Schnittstelle unterscheidet. Bevor ihr euch also auf das Wort verlasst, werft besser noch einmal einen genauen Blick dahinter: Welche konkreten Daten werden automatisch übertragen und was muss weiterhin manuell eingetragen werden?
Wo eine gute Exportfunktion mithalten kann
Eine gut strukturierte Exportfunktion ist oft genauso hilfreich. Sie liefert die relevanten Daten, zum Beispiel Arbeitszeiten, Abwesenheiten und Zuschläge, in einem strukturierten Format, das sich direkt an die Lohnbuchhaltung oder die Steuerkanzlei weitergeben lässt.
Der Unterschied zu einer Schnittstelle ist am Ende oft kleiner als gedacht. Bei vielen rudimentären Schnittstellen bleibt ein manueller Kontrollschritt, was bei einem guten Export hingegen deutlich einfacher und strukturierter gehandhabt wird.
Worauf es wirklich ankommt
Nicht die Bezeichnung entscheidet über den Mehrwert, sondern:
- Ob die übertragenen Daten wirklich vollständig sind
- Wie viel manuelle Nacharbeit bleibt
- Ob sich das Format ohne zusätzlichen Aufwand in der Lohnbuchhaltung verarbeiten lässt
Wie das bei absence.io aussieht
Unsere Spesen- und Reisekostenabrechnungen lassen sich direkt mit DATEV verbinden. Alle anderen Daten, wie Abwesenheiten oder Zeiterfassung, lassen sich jederzeit exportieren und über die offene API individuell an DATEV oder andere Buchhaltungssysteme anbinden.
Der Vorteil einer offenen API ist, dass ihr selbst entscheidet, welche Daten ihr wann in welches System übertragt.
Neugierig geworden? Dann testet absence.io am besten selbst.
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